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ASIC (Application Specific Integrated Circuit) Freiheit im Layout, nicht Programmierbar, >>100Mhz, lange Entwicklung, teuer
   
asymmetrische Verschlüsselung Die asymmetrische Verschlüsselung benutzt im Gegensatz zu symmetrischen Verfahren zwei verschiedene Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln. Beide Schlüssel können untereinander vertauscht werden. Mit Schlüssel B ist es möglich, das zu entschlüsseln, was mit Schlüssel A verschlüsselt wurde und umgekehrt. Dieses Verfahren ist auch als Public Key Kryptographie bekannt, da man im allgemeinen ein Paar zusammengehöriger Schlüssel wählt und einen der beiden veröffentlicht (Public Key), während der andere (Private Key) geheimgehalten wird.
   
AUDIT Auditfunktionen protokollieren IT-sicherheitsrelevante Aktionen bzw. Ereignisse. Sie sind integraler Bestandteil in Betriebssystemen (z.B. Windows NT, UNIX, MVS), in netzspezifischen Anwendungen (z.B. Router, Firewalls) sowie in Datenbanksystemen. Betriebssystem-Auditdaten dokumentieren wer wann was (auf einem Rechner) wie gemacht hat, bspw.: Nutzer Richter öffnete am 9.9.1999 gegen 9.09 Uhr die im Unterverzeichnis /data/ befindliche, ihm gehörende Datei studie.doc erfolgreich zum Lesen. Netz-Auditdaten hingegen dokumentieren wer mit wem wann wie kommunizierte.
   
Authentisierung Verfahren zur Sicherstellung einer Identität, z.B. die Paßwortabfrage beim Starten eines Rechners. Die Authentisierung beantwortet die Frage: Bin ich die Person, die ich vorgebe zu sein?
   
Anonymität Auch der Schutz der Anonymität ist ein besonders schützenswerter Aspekt. Bei der Auswertung von anonymen Wahlen oder Umfragen muss sichergestellt sein, dass eine Identifizierung ausgeschlossen ist und unbeobachtet abgestimmt werden kann. Aus dem Kommunikationsverkehr (z.B.: Telefon, E-Mail) dürfen keine Verbindungs- oder Nutzungsprofile abgeleitet werden können. Im Consumer-Bereich werden ständig Einkaufs- und Nutzungsverhalten analysiert (z.B.: Surfen und Einkaufen im WWW, Nutzung von sog. PayBack-Karten) um daraus Persönlichkeitsprofile für besseren Werbungs- und Verkaufserfolg zu erstellen. Hier sind geeignete Maßnahmen zum Schutz der Persönlichkeit wichtig.
   
Backup Backup bedeutet schlicht "Datensicherung". Regelmäßige Backups schützen vor Datenverlust.
   
Biometrie Sammelbezeichnung für Systeme, die bei der Feststellung der Identität eines Nutzers bestimmte Körpermerkmale überprüfen. Dazu gehören Fingerabdruck-Scanner, Retina-Abtastung und Gesichtserkenner. Ebenfalls in diesen Bereich fällt die vierdimensionale Unterschrift.
   
BIOS (Basic Input Output System) Software, die in einem Chip gespeichert ist (E-PROM) und die Grundfunktionen Ihres Computers steuert. Das BIOS kann über verschiedene Funktionen eingestellt werden, was aber nur von Fachleuten vorgenommen werden sollte. Ein falsch eingestelltes oder defektes BIOS führt dazu, dass Ihr Rechner nicht mehr arbeiten kann.
   
Bit/s (Bit pro Sekunde) Maßeinheit für die Geschwindigkeit der Datenübertragung.
   
Bus Ein Anschluss oder Erweiterungssteckplätze sind ein Bus, also Systeme mit denen Bauteile oder Geräte miteinander verbunden werden.
   
Bedrohung Aus genannten Sicherheitsaspekten lässt sich direkt die Bedrohungen ableiten, in dem der Verlust eines Sicherheitsmerkmals eine entsprechende Bedrohung darstellt. Analog zu den Anforderungen sind somit "Verlust der Vertraulichkeit", "Verlust der Integrität", "Verlust der Verfügbarkeit" usw. als Bedrohung anzusehen.
   
Cache Der Cache ist der Zwischenspeicher des Prozessors.
   
CPU (Central Prozessor Unit) Die CPU ist der Hauptprozessor des Computers und damit seine Rechen- und Steuereinheit. Die Geschwindigkeit des Prozessors wird in MHz gemessen.
   
DES bzw. 3-DES (Data Encryption Standard) 56,112 und 168 Bit Schlüssellänge 
   
Digitale Signaturen Über die digitale Signatur kann die Herkunft beispielsweise einer E-Mail überprüft und die Nachricht vor Manipulationen während des Transportes geschützt werden. Sie hat die gleiche Funktion wie die reale Unterschrift, ist aber technisch gesehen kein elektronisches Abbild der realen Unterschrift. Basis der digitalen Signatur ist das asymmetrische Verschlüsselungsverfahren. Genutzt wird hierbei jedoch nur ein Schlüsselpaar, wobei nicht der öffentliche sondern der private Schlüssel zum Chiffrieren verwendet wird. Aus den einzelnen Zeichen des Textes wird eine Prüfsumme, der Fingerprint, errechnet, die dann mit dem privaten Schlüssel chiffriert wird. Der Empfänger kann den Fingerprint nur mit dem öffentlichen Schlüssel des Absenders dechiffrieren. Um die Prüfsumme zu bestätigen, wird sie nochmals errechnet. Stimmen beide Summen überein, ist die Nachricht höchstwahrscheinlich authentisch.
   
Download Die Verbindung von Computern über Telefonleitungen ermöglicht es, Programme aus dem Internet oder von Mailboxen auf Ihren PC zu übertragen. Diesen Vorgang bezeichnet man als Download.
   
ECP (Encryption Coprozessoren) ASIC basierende Encryption-Co-Prozessoren
   
Electronic Commerce Electronic Commerce wird fälschlicherweise häufig mit Online-Shopping gleichgesetzt. Tatsächlich umfaßt Electronic Commerce nicht nur den Online-Kontakt zum Kunden sondern verändert nachhaltig die Arbeitsstrukturen innerhalb des Unternehmens durch den Einsatz von Internet-Technologien. Drei Zielen soll es im wesentlichen dienen: der Kombination verschiedener Wertschöpfungsketten, der Effizienssteigerung und der Beschleunigung von Abläufen durch verbesserte Kommunikation. Im konsequenten Einsatz von Electronic Commerce kommunizieren die Mitarbeiter über das Intranet, sind Zulieferer und Geschäftspartner durch ein Extranet in das Firmennetz eingebunden und kann dem Kunden ein Mehrwert durch eine tatsächlich nutzbringende Präsenz des Unternehmens im Internet geboten werden.
   
Ethernet/Fast Ethernet Eine Netzwerktechnik, mit der innerhalb eines Netzwerkes Computerdaten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Megabit/Sekunde übertragen kann. Fast Ethernet ist bis zu zehnmal schneller.
   
Extranet Ein Zusammenschluß von Firmennetzwerken mittels TCP/IP. Über ein Extranet lassen sich zum Beispiel Außenstellen oder Zulieferfirmen in ein Firmennetz einbinden.
   
FIREWALL Der Begriff "Firewall" beschreibt eine virtuelle Schutzmauer (Brandmauer), die einen internen Sicherheitsbereich nach außen gegen Gefahren aus einem ungesicherten Netz abschirmt. Die Ausführung einer Firewall kann sehr unterschiedlich sein und ist immer eine Kombination von Hard- und Software, die mit einer entsprechend abgestimmten Netzwerk-Infrastruktur gekoppelt ist. Ob (und ggf. wie) eine Firewall sinnvoll eingesetzt werden kann, hängt von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab, so dass es nie eine einheitliche Empfehlung für "die gute" Firewall geben kann. Eine Firewall darf nicht isoliert gesehen werden und sollte keinesfalls nur eine Alibi-Funktion haben! Voraussetzung ist in jedem Fall eine detaillierte Sicherheitspolitik mit der Festlegung von wichtigen Kriterien:
  • Was soll geschützt werden?
  • Welche Dienste sind erforderlich?
  • Welche Benutzer werden zugelassen?
  • Wer administriert und kontrolliert die Firewall (stetiger Arbeitsaufwand)?
  • Welche Daten werden protokolliert und wer wertet diese aus (Datenschutz)?
  • Welcher Datendurchsatz ist zu erwarten (Dimensionierung)?
  • Sind "Hintereingänge" ausgeschlossen (z.B. private Modems oder "Querverbindungen" im Netz)?
Erst dann kann die Auswahl von geeigneten Schutzmaßnahmen (und ggf. die Konfiguration einer Firewall) erfolgen.
   
FPGA (Field Programmable Gate Array) vorgegebene Strukturen, Programmierbar, 20-30 MHz, sehr kurze Entwicklung
   
Gateways Schnittstelle LAN und Internet; Computer, der Daten aus einem Netzwerk in ein anders, nicht kopatibles Netzwerk übertägt; Strecke zw. Gateways im Internet = „unsicher“; integrierte Firewall
   
Hash-Alg. Verschlüsslungsmethode , Circuits: SHA-1, MD5, RIPE-MD-160
   
Infrarotschnittstelle Ein anderes Wort für Schnittstelle ist "Anschluss". Über Anschlüsse werden Computer und Peripheriegeräte miteinander verbunden. Bei einer Infrarotschnittstelle funktioniert die Übertragung der Daten kabellos über Infrarot.
   
INTRUSION DETECTION Intrusions steht im Fachsprachgebrauch der IT-Sicherheit als Oberbegriff für IT-sicherheitsgefährdende Aktionen (z.B. Tunnelung von Firewalls, "Übernahme" fremder Netzverbindungen, Einbrüche in Nutzer-Accounts, Datendiebstahl, Manipulationen an Systemprogrammen, Einbringung trojanischer Pferde). Intrusion Detection zielt darauf ab, derartige IT-sicherheitskritische Aktionen aufzuspüren. Dies geschieht vorrangig durch Auswertung von Auditdaten. Grundlegende analytische Herangehensweisen sind die regelbasierte Erkennung bekannter IT-Attacken sowie von Angriffsergebnissen (Signatur-analyse) und die Erkennung jener Anomalien, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf IT-Sicherheitsverletzungen hindeuten (Anomalie-Erkennung).
   
IPsec (IP Security Protocol) sichere, authentifizierte Kommunikation
   
ISDN (Integrated Services Digital Network) Im Gegensatz zum herkömmlichen analogen Telefonnetz können via ISDN nicht nur Sprache, sondern auch digitale Daten übertragen werden - und das mit 64 000 Bits pro Sekunde. Sie surfen also mit einer ISDN-Verbindung wesentlich schneller durch das Internet als per Modem. Damit Sie ISDN an Ihrem PC nutzen können, benötigen Sie einen entsprechenden Telefon-Anschluss und eine ISDN-Karte oder ein externes ISDN-Modem für Ihrem PC.
   
Integrität Mindestens ebenso wichtig ist die Vollständigkeit der Daten und deren Schutz vor Verfälschung. Nur wenn sichergestellt ist, dass die Daten weder manipuliert noch ganz oder teilweise gelöscht wurden, kann verlässlich damit gearbeitet werden.
   
Intrusion Detection Intrusion Detection Systeme sorgen als Ergänzung Ihrer Firewall dafür, dass verdächtige Aktivitäten bereits als Einbruchsversuch erkannt werden.
   
Kryptographie Auch als Datenverschlüsselung, Chiffrierung oder Data Encryption bezeichnet. Bei der Datenverschlüsselung werden ausgewählte Daten zunächst mit einem Schlüssel in unleserliche Informationen umgewandelt, um sie vor der Einsicht oder dem Zugriff von Unbefugten zu schützen. So unkenntlich gemacht, können sie sicher über das Internet oder an Mailboxen geschickt werden. Zur Rückverwandlung in den Klartext benötigt wird ein weiterer Schlüssel benötigt. Bei der Handhabung der Schlüssel gibt es im wesentlichen zwei Verfahren: die symmetrische und die asymmetrische Methode. Entscheidend für die Sicherheit ist neben dem Verschlüsselungsverfahren die Länge des Schlüssels. Je höher die Zahl der Bits eines Schlüssel, desto schwieriger ist es, den Code zu "knacken".
   
LAN (Local Area Network) Mit LAN bezeichnet man ein lokales Computer-Netzwerk innerhalb eines Gebäudes. Das Gegenstück dafür ist ein WAN (Wide Area Network). Dort werden Computer auch über große Entfernungen miteinander verbunden.
   
MAN MAN: Metropolitan Area Networks
  • spezifische, LAN-ähnliche Architekturen; Ausdehnung >= 100 km -Bereich
  • Nutzung als Backbone-System (“Rückgrat”)
  • Basis: Breitband-Kommunikationsmechanismen
  • Übertragungs -Medium: Breitband-Kabel, Lichtwellenleiter
  • Hohe Übertragungsraten: 100 Mbit/s ... 10.5 Gbit/s
   
Netzwerkkarte Sie wird genutzt um mehrere PCs miteinander zu verbinden und so Daten auszutauschen und Peripherie gemeinsam zu nutzen.
   
OEM-Software (Original Equipment Manufacturers). Original-Software, die nur in Verbindung mit einem PC verkauft werden darf ist immer günstiger als einzeln verkaufte Software.
   
OTS (Open Technolgies for Security) 128 bis 1024Bit Schlüssellänge
   
PCI (Peripheral Components Interconnect) PCI ist ein Standard für leistungsfähige 32-Bit-Zusatzkarten (z.B. Grafikkarten) mit hohem Datendurchsatz.
   
PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association) Scheckkartenkleine Steckkarten für den - meist mobilen - Computer. Beispiele sind Modems, Netzwerk- oder ISDN-Karten.
   
PENETRATIONSTEST Weg zur Feststellung und Eingrenzung von Sicherheitsschwachstellen in Netzwerken. Der Penetrationstest ist ein mit Wissen des Netzbetreibers durchgeführter Angriffsversuch auf das Netz. Auf verschiedenen Wegen wird dabei versucht, über Sicherheitslücken an Zugriffsrechte zu gelangen, mit deren Hilfe Daten verändert oder entwendet werden können.
   
PKI (Public Key Infrastructure) PKI ermöglicht den Benutzern eines grundsätzlich nicht gesicherten öffentlichen Netzwerks wie dem Internet, Daten und Geld durch die Benutzung eines öffentlichen und privaten kryptographischen Schlüsselpaares sicher und privat auszutauschen.
   
Protokollierbarkeit Im Gegensatz zur vorgenannten Anonymität müssen andere Vorgänge zuverlässig protokolliert werden. Sämtliche Transaktionen im Finanz- und Geschäftwesen müssen stets nachvollziehbar sein und fälschungssicher für Revisionen zur Verfügung stehen. Dies gilt gleichermaßen für die Bearbeitung diverser Datenbanken. In anderen Bereichen, wie die Nutzung von Kommunikations- und Informationsdiensten, ist die sichere Protokollierung zudem eine Voraussetzung für die Abrechnung der Nutzungskosten oder (in genau definierten Fällen) zur Strafverfolgung bei Missbrauch.
   
RAM (Random Access Memory) ist der Arbeitsspeicher oder Hauptspeicher des PCs. Je größer der Arbeitsspeicher, desto bequemer das Arbeiten am Rechner, weil sich dann z. B. mehr Programme gleichzeitig öffnen lassen oder Daten schneller geladen werden.
   
SCSI (Small Computer Systems Interface) Ein Anschluss über den Festplatten, Scanner, CD-Recorder oder Bandlaufwerke mit dem Computer verbunden werden können.
   
SMARTCARDS Kreditkartengroße intelligente Speicherkarte mit vielfältigen Funktionsmöglichkeiten. So lassen sich Smartcards beispielsweise im Rahmen der Authentisierung und Autorisierung einsetzen.
   
SP (Security Prozessoren) ASIC hat eigenen Prozessor à alle Funktionen zum Betrieb eines VPN-Tunnels in CHIP verlagert
   
symmetrische Verschlüsselung Bei symmetrischen Kryptoverfahren wird derselbe Schlüssel sowohl zum Ver- als auch zum Entschlüsseln verwendet. Beide Kommunikationspartner müssen ihn kennen. Unabhängig davon, in welcher Richtung eine Nachricht gesendet wird, verwendet der jeweilige Absender diesen einen Schlüssel. Jeder Andere, der den Schlüssel kennt, kann die Kommunikation mitlesen und sogar gefälschte Nachrichten erzeugen und verschicken. Die Schlüsselinhaber können echte von falschen Paketen nicht unterscheiden, vertrauen aber womöglich darauf, daß niemand ihren Schlüssel kennt und falsche Nachrichten erzeugen kann. Um die Echtheit tatsächlich beweisen zu können, müssen die Nachrichten zusätzlich digital unterschrieben werden.
   
Spoofing Unter Spoofing versteht man das Vorgaukeln einer falschen Identität auf dem lokalen System. Zur sicheren Authentifizierung des Benutzers ist in den meisten Fällen die Eingabe eines Benutzernamens und eines Passwortes erforderlich. Hier besteht beispielsweise die Gefahr, dass jemand dem Anwender eine "getürkte" Login-Shell (täuschend echt aussehender Anmeldebildschirm) präsentiert, und dann die dort eingegebenen Benutzerdaten speichert, um sie dann selbst zu benutzen. Anschließend kann der Angreifer auf dem System unter der Identität des Opfers agieren und ggf. Missbrauch betreiben.
   
Sicherheitsanalyse Am Anfang steht die Ermittlung des Schutzbedarfs. Aus einer Inventur der Anlagen und Datenbestände sind für jede Komponente die Wichtigkeit und die Schutzansprüche (anhand der oben aufgeführten Sicherheitsaspekte) zu ermitteln. Daraus lassen sich dann mögliche Bedrohungen ableiten. Das entstehende Risiko ergibt sich dann aus dem Schutzbedarf und den möglichen Bedrohungen. Dabei fließen nicht nur abstrakte Ansprüche, wie Daten- und Persönlichkeitsschutz ein, sondern es sind auch direkte finanzielle Risken (Kosten für: Arbeitsausfall durch mangelnde Verfügbarkeit, Wiederherstellung kompromittierter bzw. beschädigter Systeme, Wiederbeschaffung und Einspeisung verlorener oder verfälschter Daten) zu kalkulieren.
   
Sicherheitskonzept Anhand der Sicherheitsanalyse können verschiedene Maßnahmen und Möglichkeiten ermittelt und unter Berücksichtigung von (Kosten-) Aufwand und Restrisiko gegenübergestellt werden. Das Sicherheitskonzept umfasst dabei nicht nur die direkten Anlagen (Ausstattung und Konfiguration) und Personen (Zuverlässigkeit, Akzeptanz, Wissen, Personalressourcen), sondern es muss das gesamte Umfeld mit einbezogen werden (Brand-, Wasser- und Einbruchschutz, Zugangsregelungen und -kontrollen für Räume und/oder Rechner, Notstromversorgungen, Trassen (ggf. redundant) für Strom- und Netzversorgung usw.). Für die Belange des Datenschutzes sind ggf. entsprechende Revisionsmechanismen vorzusehen.
   
Tamper-proof Technologie ein unmanipulierbares Medium
   
Trust Center Trotz digitaler Signatur kann der Empfänger einer unterschriebenen Nachricht sich nur der wahren Identität des Absenders sicher sein, wenn er ihn persönlich kennt. Das ist vor allem bei globalen geschäftlichen Prozessen im Internet kaum möglich. Die Zuweisung von digitaler Signatur und zum Besitzer nehmen sogenannte Trust Center vor. So können sich die Besitzer einer digitalen Signatur diese unter Vorlage des Personalausweises vom Trust Center ""gegenzeichnen"" lassen. Die Empfänger einer so beglaubigten digitalen Unterschrift, haben dann die Möglichkeit, sich im Trust Center die Identität des Absenders bestätigen lassen.
   
Trojanische Pferde Eingebettet in andere Programme mit (mehr oder weniger) nützlichen Funktionen (z.B. auch in Bildschirmschonern) finden die sog. "Trojaner" ihren Weg zum Rechner ihrer Opfer. Unbemerkt vom Anwender führen sie verdeckte Operationen aus, um beispielsweise vertrauliche Daten (z.B. Passwörter) vom Rechner aus zu versenden, um Sicherheitsfunktionen auf dem Rechner außer Betrieb zu setzen oder verdeckte Kommunikationskanäle zu öffnen, um den Rechner von außen angreifbar zu machen. Eine ebenfalls weit verbreitete Funktion von Trojanern ist das Ausspähen der Nutzungsverhaltens. So melden einige weit verbreitete Programme sehr genau an den Programmierer bzw. Hersteller, welche Musikstücke der Nutzer zu welcher Zeit auf seinem Rechner gehört hat, oder welche Dateien von welchem Server aus dem Internet geladen wurden, um dann "zielgruppengerechte" Werbung verschicken zu können. Mehr Infos unter: http://www.trojaner-info.de/
   
USB (Universal Serial Bus) Diese Schnittstelle arbeitet wesentlich schneller als eine serielle. Zudem lassen sich theoretisch bis zu 127 Geräte gleichzeitig an den PC anschließen und das, ohne den PC ausschalten zu müssen.
   
Vertraulichkeit Die Vertraulichkeit der Daten hat in vielen Bereichen höchste Priorität. Der Schutz vor unberechtigtem Zugriff und somit einer ungewollten Einsichtnahme ist in sehr vielen Situationen von großer Wichtigkeit.
   
VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) Als VPN wird ein Netzwerk bezeichnet, das aus verschiedenen "privaten" (lokalen) Netzen besteht, die über ein öffentliches Netz sicher verbunden sind. Durch die Nutzung einer weit verbreiteten, kostengünstigen, öffentlichen Infrastruktur, z.B. dem Internet, lassen sich herkömmliche Mietleitungsnetze ersetzen. Sicherheitsmechanismen, insbesondere IPSec, spielen dabei eine wesentliche Rolle.
   
VPN-Client In einem End-to-End-VPN wird der Datenverkehr zwischen zwei Endgeräten komplett verschlüsselt. Beide Endgeräte sind hierfür mit einer VPN-Client Software ausgestattet. Alternativ hierzu kann die VPN-Client Software auch einen verschlüsselten Tunnel zu einem VPN-Gateway aufbauen. Dieses Szenario findet sich z. B. bei mobilen Usern, die die Software auf ihrem Laptop installiert haben.
   
VPN-Gateway Bei der klassischen VPN-Variante Site-to-Site sind zwei VPN-Gateways beteiligt, typischerweise zwei Firmenstandorte A und B. Die Verschlüsselung der Daten erfolgt nur auf dem Weg zwischen den beiden VPN-Gateways
   
Verfügbarkeit Was nützen bestens gepflegte Daten, wenn nicht (oder nur eingeschränkt) darauf zugegriffen werden kann? Die Verfügbarkeit von Daten oder IT-Geräten hängt von mehreren Faktoren ab. Einerseits ist einem Datenverlust (durch Löschen, Fehlleiten oder dergl.) vorzubeugen. Andererseits können Geräte (oder Komponenten der Geräte) ausfallen. Und nicht zuletzt ist hiermit der Schutz vor Ausfall des Strom- und/oder Datennetzes gemeint. Hier wird oft auch der Begriff "Quality of Service", also die Qualität und die Verfügbarkeit der bereitgestellten Dienste, genutzt.
   
Verbindlichkeit In vielen Fällen, vorwiegend im Geschäfts- und Vertragswesen, aber auch in der Verwaltung oder der Administration, ist es unabdinglich, die Echtheit und Authentizität zu gewährleisten. Erst wenn nachweisbar ein Geschäftsvorgang (z.B. Buchungen, Verträge) einer bestimmten Person oder Gruppe zuzuordnen ist, kann der Vorgang als verbindlich angesehen werden. Aber auch im Bereich des Betriebes oder der Administration von DV-Anlagen spielt die Verbindlichkeit (Vergabe von Rechten) eine große Rolle.
   
Viren Ein altes Thema - immer wieder neu. Computerviren sind kleine Programme mit meist schädlichen Funktionen, die sich üblicherweise in anderen Programmen oder Datenkonstrukten einnisten und dadurch unbemerkt verbreiten können. Die Hauptbedrohung besteht hier im Verlust der Verfügbarkeit und Integrität.
   
WAN WAN: Wide Area Networks (oder “long haul” Networks ) Flächenüberdeckend, umfasst Länder und Kontinente (Kabel, Funk/Satellit); im allg. öffentliche Trägereinrichtungen (Träger- und Teledienste - z.B. Telekom)
   
Würmer Ähnlich wie Viren sind Würmer ebenfalls kleine Programme mit destruktivem Charakter, die sich zudem eigenständig kopieren und verbreiten können (z.B.: per Anhang an eine E-Mail).
   
Zuverlässigkeit Ein Aspekt der sich sicherlich am Besten mit den Schlagworten "Gesichert" und "Vertrauenswürdig" umschreiben lässt. Einerseits sind damit die Quellen von Informationen oder Daten gemeint und andererseits auch die Vertrauenswürdigkeit der verwendeten Geräte und Software.
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