AWD
Finanzoptimierer optimiert Rechenzentrum
AWD setzt auf Sicherheit und Skalierbarkeit mit Solaris x86 und Sun Fire X4600 Servern
„Die Sun Fire X4600 ist unsere Standard-plattform für Solaris 10 und Virtualisierung.“
Horst Stirner
Projektleiter AWD
Unternehmen/Organisation
AWD - Allgemeiner Wirtschaftsdienst Gesellschaft für Wirtschaftsberatung und Finanzbetreuung
Anforderung
Höhere Skalierbarkeit und Leistungssteigerung für Applikationen, standardisierte Plattform für Virtualisierung
Anwendung
Die Vielfalt heterogener Systemumgebungen auf hunderten von Servern werden auf eine standardisierte Plattform migriert. Für das auf ein Höchstmaß an
Sicherheit orientierte Unternehmen AWD müssen neue Anwendungen schnell und sicher bereitgestellt werden. Durch Virtualisierung wird dabei die
Anzahl der Systeme erheblich reduziert.
Als in Europa führender Finanzdienstleister widmet sich AWD mit mehr als 6600 hochqualifizierten Beratern der individuellen Finanzoptimierung seiner mehr als zwei Millionen Privatkunden.
Das Unternehmen liegt in Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Spitze des Wettbewerbes und erfreut sich einer außergewöhnlich hohen Kundenzufriedenheit.
Das stetige Wachstum des Unternehmens soll sich fortsetzen. So soll etwa die Zahl der Berater mittelfristig auf 8500 anwachsen. Mit dem Erfolg des AWD muss auch das Rechenzentrum am Stammsitz
in Hannover Schritt halten.
Sicherheit ist entscheidend
Im Umgang mit den sensiblen Finanzdaten seiner Kunden hat für den AWD Sicherheit höchste Priorität. In der Vergangenheit schon setzte deshalb das Unternehmen insbesondere
in kritischen Bereichen auf die Betriebssystemumgebung Solaris 10. Die Gründe sind naheliegend, wie Projektleiter Horst Stirner berichtet: „Die hohe Verfügbarkeit,
die Skalierbarkeit und auch die Flexibilität von Solaris sind für uns von entscheidender Bedeutung. Das System hat uns seine diesbezüglichen Vorteile in der Praxis unter
Beweis gestellt.“ Auch durch seine Plattformunabhängigkeit – UltraSPARC auf der einen, x86 auf der anderen Seite – konnte Solaris 10 punkten. „Solaris ist für uns damit ganz
klar eine strategische Plattform, auf der wir weiter aufbauen“, so Stirner. Dennoch: Um das Rechenzentrum zu optimieren, evaluieren die IT-Experten von AWD auch ständig neue
Technologien, insbesondere im Bereich der Hardware.
Mit der Sun Fire X4600 schickte sich eine neue Servergeneration an, die mit einzigartigen Features punktet. So liefert Sun mit diesem System den einzigen x64-Server mit
32 Wegen auf nur vier Höheneinheiten. Damit ist die Sun Fire X4600 der kompakteste x64-Server bei Multisocket- bzw. Multicore-Systemen. Benchmarks belegen die eindrucksvoll
die Stärken dieser Sun-Architektur – u. a. durch beste Performance bei SAP-SD mit 8-Sockel-x64-Servern.
Reduce to the Max
Im Zuge eines Try-and-Buy-Angebotes von Sun lernte Horst Stirner die Sun Fire X4600 Systeme kennen. Insbesondere bei CPU-hungrigen Anwendungen wie etwa
Applikationsservern erhoffte sich AWD deutliche Performance-Verbesserungen. „Unsere Tests haben diese Erwartungen voll bestätigt“, erzählt Horst Stirner. „Wir wollten sehen, wie die
Maschine skaliert, wenn sie richtig in Action ist. Solaris-x86-Anwendungen wie etwa das CMS-System Day oder BEA Applikationsserver konnten dabei die leistungsstarken CPUs der Sun Fire
X4600 optimal in Anwendungsgeschwindigkeit umwandeln.“ Doch das war nur einer der Tests mit dem neuen System, berichtet Stirner weiter: „Uns interessierte, wie sich die Skalierbarkeit des Systems
auch bei Windows-Anwendungen auswirkt.“ Stirner wählte für diesen Test eine Microsoft-SQL-Server-Anwendung, auf der aufwändige Berechnungen auf den bisherigen Systemen bis zu 16 Stunden lang dauerten.
„Wir wurden nicht enttäuscht“, freut sich der Projektleiter: „Die doppelte Anzahl an CPUs führte tatsächlich auch zu annähernd doppelter Performance. Dauerte die gleiche Berechnung bei Bestückung der
Maschine mit vier Prozessoren bereits bei acht Stunden, so lagen wir bei acht Prozessoren schließlich bei weniger als vier Stunden.“ Durch die hohe Skalierbarkeit der SunFire X4600 Architektur mit
seinen AMD Opteron Prozessoren kann das Rechenzentrum des AWD fortan wesentlich flexibler und schneller auf die steigenden Leistungsbedürfnisse des Unternehmens und seiner Tochtergesellschaften reagieren.
„Damit war die Sache für uns klar: Für SQL nehmen wir nichts anderes mehr als die SunFire X4600“, so Stirner.
Höchste Stabilität mit Solaris x86
Nach der Erfahrung mit dem Testsystem hielt die Sun Fire x4600 recht zügig Einzug in das AWD-Rechenzentrum. Heute arbeiten 67 dieser Systeme im AWD-Rechenzentrum – und Horst Stirner ist nach wie vor
begeistert. Aus gutem Grund: „Was wir früher nur bei SPARC-Systemen mit Solaris gewohnt waren – nämlich, dass wir ein System aufsetzen und dann jahrelang keinerlei Schwierigkeiten damit haben – das erleben
wir jetzt erstmals auch auf der x86-Plattform mit Solaris x86“, nennt Stirner einen wesentlichen Faktor für die Zufriedenheit. „Glücklicherweise ist es so, dass die Hersteller bei der Unterstützung
der Betriebssystemplattform Solaris zunehmend auch die x86-Plattform einbeziehen.“ Schon heute sei die Sun Fire x4600 die „Brot-und-Butter-Maschine“ des Hauses. Durch immer mehr Solaris x86 Anwendungen
werde diese Plattform weiter ausgebaut. „In Bezug auf Möglichkeiten, die Geschwindigkeit und die Kraft des Systems bevorzugen wir klar die Sun Fire x4600. Und wenn es die Software unterstützt, dann
nehmen wir Solarix x86“, stellt Stirner klar. Fast die Hälfte der Systeme laufen deshalb auch mit Solaris x86, die andere Hälfte vor allem mit Windows und SQL-Server. Vier Systeme sind mit Microsoft
Exchange im Einsatz, sechs Systeme kümmern sich um Virtualisierungsumgebungen mit VMware ESX.
In Zukunft mehr Virtualisierung
Virtualisierung mit VMWare ESX stand schon vor dem Einzug der Sun Fire X4600 bei AWD auf der Tagesordnung. Acht herkömmliche Server bildeten die ESX-Farm. „Auch hier war schnell klar, dass die Sun Fire
X4600 die bisherige Farm ablösen wird. Verblüffend war dabei, dass eine einzige Sun Fire X4600 in der Lage war, alle bisherigen acht Server abzulösen“, schildert Horst Stirner. „Wir konnten also
plötzlich noch wesentlich mehr Anforderungen bedienen. Weil sich das Aufsetzen eines neuen virtuellen Servers so einfach gestaltet und die Performance auf den Sun Fire X4600 Systemen so überzeugend
ist, wuchs rasch der Wunsch nach weiteren Systemen.“ Bedingt durch die Erweiterung des IT-Betriebes bei AWD auf ein externes Rechenzentrum erwartet Stirner eine starke Zunahme des Bedarfs an virtuellen
Servern. „Die Sun Fire X4600 wird dabei unsere Standard-Plattform sein.“ Angenehm findet Horst Stirner auch die Weiterentwicklung und Pflege der Sun Fire X4600 Familie durch Sun: „Heute können wir statt
Dual- auch Quadcore-Prozessoren nutzen – die Maschine selbst blieb dabei völlig identisch: Gleiche Maße, gleiches Aussehen, gleiche Anwendbarkeit. Für uns als Unternehmen ist es wichtig, dass wir von
einem Hersteller ein hohes Maß an Kontinuität und Zuverlässigkeit erfahren. Auf Sun ist diesbezüglich Verlass – und das macht Sun für uns zu einem verlässlichen, guten Partner.“
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